Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit der Pflege- und Sozialstation Woltering, welche sich in direkter Nachbarschaft unserer Einrichtung befindet.

Bei diesem Schwerpunkt sollen Freude und Verantwortung im Vordergrund stehen. Ziel des intergenerativen Ansatzes ist es, ein Miteinander von Jung und Alt zu schaffen, damit beide voneinander profitieren können. Die Umsetzung des intergenerativen Ansatzes verstehen wir als Prozess, der immer wieder neu überdacht und weiterentwickelt werden soll.

In unserem Dorf gibt es für Senioren viele unterschiedliche Angebote, wie beispielsweise Seniorentreffs, Gottesdienste im Seniorenheim, Tanzgruppen für Senioren, Fahrradtouren und vieles mehr. Hierbei fiel auf, dass es kein Angebot innerhalb des Dorfes gab, welches Senioren mit Kindern bewusst zusammenführt. Somit griffen wir dieses Thema für unsere Kindertageseinrichtung auf. Wir möchten den Kindern und Senioren die Möglichkeit geben, Kontakte zueinander aufzubauen. Besonders in der heutigen Zeit lässt sich beobachten, dass es immer weniger Mehrgenerationenhäuser gibt und jede Familie für sich allein wohnt. Das bedeutet, dass die intergenerative Begegnung in der Familie ebenso abnimmt.

Die Situation des alleinigen Lebens unterschiedlicher Generationen führt so zu einer Entfremdung zwischen jungen und alten Menschen. Aus diesem Grund möchten wir die Kontakte zwischen jungen und alten Menschen in Form der Beziehungsarbeit durch gemeinsame Aktivitäten herstellen.

Wir freuen uns sehr darüber, besonders weil Kinder von erfahrenen Menschen profitieren können und die Bewohner/innen von der Leichtigkeit der Kinder profitieren können. Hier möchten wir den Aspekt „Alt und Jung – gemeinsam“ leben und füreinander nutzen.

Dieses möchten wir durch unterschiedliche Aktivitäten intensivieren:

  • vor oder nach Spaziergängen besuchen wir die Bewohner/innen
  • wir gestalten unterschiedliche Sing- und Spielrunden
  • wir laden zum Nachmittagskaffee ein
  • wir besuchen die Bewohner bei Festen, wie beispielsweise zu St. Martin

Mit den Bewohnern des betreuten Wohnens kommen wir ebenso ins Gespräch. Hierzu gibt es unterschiedliche Aktivitäten welche situationsorientiert, im Bereich des betreuten Wohnens, gestaltet werden:

  • wir organisieren Spielnachmittage (Karten- und Gesellschaftsspiele)
  • wir laden ein z.B. zum Adventscafé, Maiandacht, etc.
  • wir gestalten gemeinsame Singrunden
  • wir organisieren hauswirtschaftliche Angebote
  • wir wünschen uns „Vorleseomas/Opas“
  • wir gestalten nach Möglichkeit handwerkliche Angebote mit den „Omas/Opas“)Da auch in Alstätte einige Kinder keine Großeltern und die älteren Personen auch keine Enkelkinder mehr haben, kann es für alle Seiten eine Bereicherung sein.
   

Logo FZ Alsttte und Ottenstein

   

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© Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Alstätte und Ottenstein